LSD-Entdecker Albert Hoffmann gestorben, "Mr. LSD" starb am 30.04.2008 in der Schweiz |
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LSD-Entdecker Albert Hoffmann gestorben, "Mr. LSD" starb am 30.04.2008 in der Schweiz |
30 Apr 2008, 13:09
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ZITAT "Mr. LSD" starb in der Schweiz Appell zur Aufhebung des LSD-Verbots für die Forschung.Im Alter von 102 Jahren ist am Dienstag der Entdecker der Halluzinationsdroge LSD, Albert Hofmann, an den Folgen eines Herzinfarkts gestorben. Das bestätigte am Mittwoch eine Sprecherin der Schweizer Gemeinde Burg im Leimental bei Basel, in der Hofmann wohnte. Hofmann hatte nach seinem Chemiestudium beim Pharmakonzern Sandoz gearbeitet. 1943 stieß er auf die halluzinogene Wirkung von LSD, das er bereits fünf Jahre zuvor entdeckt hatte. Experimente mit pflanzlichen Stoff Der in Baden bei Basel geborene Forscher war von 1929 bis 1971 in den pharmazeutischen Labors des Basler Pharmakonzerns Sandoz tätig. Hofmann untersuchte in seiner Forscherkarriere Wirkstoffe aus der Natur, so von Mutterkornpilz, Meerzwiebel und Rauwolfia, aber auch von mexikanischen Pilzen. Daraus sind erfolgreiche Arzneimittel wie Methergin, Hydergin und Dihydergot hervorgegangen - daneben psychoaktive Substanzen wie Psilocybin und eben LSD. Zufallsfund und Selbstversuch Hofmann hatte den Wirkstoff Lysergsäurediäthylamid (LSD) im Jahr 1938 bei medizinischen Forschungen im Dienste des damaligen Chemiekonzerns Sandoz entdeckt. Das LSD erwies sich im Tierversuch allerdings als unbefriedigend und erweckte bei den Forschern zunächst kein weiteres Interesse. Erst am 16. April 1943 wiederholte Hofmann die Synthese von LSD und stieß dabei zufällig auf die erstaunliche Wirkung der Droge. Er hatte während der Herstellung etwas vom Wirkstoff durch die Haut aufgenommen. Bei einem nachfolgenden Selbstversuch erfuhr und beschrieb Hofmann erstmals die Wirkung des Halluzinogens: "Blieben die Augen geschlossen, so kam ein ununterbrochener Strom fantastischer Bilder von außerordentlicher Plastizität und Lebendigkeit über mich, die von einem intensiven, kaleidoskopartigen Farbenspiel begleitet waren." Appell gegen Verbot Bis ins hohe Alter blieb Hofmann geistig rüstig. Dass er als "Mr. LSD" in die Geschichte eingegangen ist, überraschte ihn nicht. LSD sei "schon etwas Besonderes", da es das Bewusstsein verändere, und dieses unterscheide ja den Menschen vom Tier, sagte er zu seinem 100. Geburtstag und plädierte für eine Aufhebung des Verbots der Droge. Die Entscheidung, LSD zu verbieten, sei eine politische gewesen. Wenigstens die Ärzte sollten nun wieder die Möglichkeit bekommen, therapeutisch mit LSD zu arbeiten, wie das bei Heroin, Morphin und sogar Strychnin möglich sei. Erste neue Studien Hofmann wies auch auf therapeutische Erfolge mit LSD in der Psychoanalyse vor dem Verbot hin. Inzwischen haben sich Wissenschaftler aus den USA und Europa dafür ausgesprochen, dass das weltweite LSD-Verbot für Forschung und Therapie gelockert werden sollte - mit Erfolg: Die Schweizer Regierung hat vor zwei Jahren eine Pilotstudie zur Erforschung der Auswirkungen der Substanz bei schwer kranken Patienten bewilligt. Ziel ist es herauszufinden, ob LSD einen positiven Effekt für die Psychotherapie haben kann. Auch soll erforscht werden, ob LSD ohne Risiko eingenommen werden kann. "Mein Sorgenkind" Das Grundgerüst von LSD stammt aus einem Getreideparasiten, dem Mutterkornpilz. Die davon abgeleitete synthetische Substanz Lysergsäurediäthylamid hat eine ähnliche Struktur wie Nervenbotenstoffe. Hoffmann beschrieb seine Erfahrungen und die Geschichte der Substanz im Buch "LSD - mein Sorgenkind". Man sehe, höre und fühle unter LSD-Einfluss anders als sonst: sehr intensiv - und das bei äußerst niedriger Dosierung. "Saumäßig gefährlich" LSD geriet durch den Missbrauch in der Drogenszene in schlechten Ruf. In den 60er Jahren wurde es zur Hauptdroge der Hippie-Kultur. Es wurde schließlich aus dem Sandoz-Programm gestrichen und verboten. LSD sei "keine Pleasure-Drug" (Spaßdroge), sondern bei unbedachter Einnahme "saumäßig gefährlich", warnte der Erfinder. QUELLE: orf.at |
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14 May 2008, 20:36
Beitrag
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Hardcoreposter Gruppe: Members Beiträge: 772 Mitglied seit: 14-December 05 Mitglieds-Nr.: 7.613 |
tja, da greift man sich oftmals aufn Kopf ... Mal abwarten, wenn der große Bruder etwas macht, dann zögern wir für gewöhnlich net lang und ziehen nach. Das allerkrasseste Beispiel is meiner Erachtens nach Stevia. Die Pflanze betäubt in keiner Weise, bis dato hat man diesem Pflänzchen keine einzige negative Wirkung nachweisen können. Stevia ist um vieles süßer als Zucker, und das unbehandelt! Stevia hat 0 Kalorien, ist zwar süß, aber kein Zucker; Diabetiker könnten mit diesem grünen Freund ohne Bedenken alles süßen was sie wollen, und unsereiner würds auch net schaden, auf Zucker in Überschuss zu verzichten und auf was Gesundes zu setzen. Aber siehe da, Dank USA und vor Allem EU ist diese Pflanze verboten! Jawohl, es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund ... liegt da nicht die Annahme nahe, die USA und die EU stärken der Zuckerindustrie den Rücken (und im Weiteren der Pharmaindustrie; g'sunde Menschen sind schlecht für Staat und Wirtschaft, seid krank, werdet krank, kauft Medizin)? Da Wurzelsepp in Graz verkaufts als "Grundmittel zur Kosmetikherstellung" oda so, alibihalber, denn die Pflanze is ja verboten. Wen's intressiert, einfach nachfragen, jedes G'schäft, das Stevia führt, wird sagen, scheiß auf die Alibi-Kosmetik, benutz es wie Zucker. uhwee... schon wieda dem werten Herrn Hofmann in den Thread pfuscht! (IMG:style_emoticons/default/yin-yang.gif) Eine Bekannte von mir, die eine Firma mit Handel und Verarbeitung Naturprodukten betreibt, geht auch diesen Umweg, da die auch Produkte für Kosmetik und Aromas herstellen und verkaufen. Das Problem ist, dass die Pflanze nur als Lebensmittel unzulässig ist, was total bescheuert ist! Genmais rein (bald auch Gengras), Natur raus! Sind (wieder mal) nur die Agrar- und Chemielobby, die das machtvoll unterbinden, wer würde bitteschön noch Natreen und son Scheiß kaufen, die Zuckerpreise würden auch ins Bodenlose fallen. |
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